Regionale Küche in authentischen Restaurants auf Mallorca geniessen

Fisch, Fleisch, Gewürze und Gemüse von den Märkten der Insel: regionale Küche – zubereitet nach traditionellen und kreativen Rezepten von mallorquinischen Chefs, die Besucher und Bewohner der Insel verwöhnen.

Einheimische Bistro-Küche – das „Aromata“

Feine regionale Küche eines Sternekochs, mit frischen regionalen Zutaten, zu genießen in einem überdachten Altstadt-Patio in Palma.

Regionale Küche aus dem Aromata

Sternekoch Andreu Genestra hat sein Gourmetrestaurant im Landhotel Predi Son Jaumell bei Capdepera in den Wintermonaten geschlossen. Wer in dieser Zeit trotzdem nicht auf die Küche des beliebten Mallorquiners verzichten möchte, kann auf sein zweites Restaurant Aromata in Palma ausweichen.

Dort, in der Carrer de Concepción 12, steht Jordi Calvache als Chef am Herd, doch Konzept und Gerichte des Lokals im überdachten Patio der Kulturstiftung Sa Nostra stammen von Genestra. Zwischen alten Steinbögen und Marmorsäulen wird mittags und abends raffinierte Mittelmeerküche serviert, die „Essenz von Mallorca“, wie Genestra sie nennt. In der Woche gibt es wechselnde Tagesmenüs, welche die regionale Küche der Insel von ihrer besten Seite zeigen.

 Mallorca schmecken über den Dächern von Palma – das „Cuit“

Im achten Stock des neuen Designhotel Nakar in Palmas Einkaufsstraße Jaime III kann man seit dem Sommer 2016 feine mallorquinische Küche mit Blick über die Dächer der Inselhauptstadt probieren.

Regionale Küche mit Weitblick

Das Cuit des erfahrenen Inselkoches Miquel Calent setzt voll auf die regionale Küche und einheimische, saisonale Gerichte. Dazu gehören beispielsweise hausgemachte Kroketten, Bauernbrot mit Sobrasada, Porreres-Aprikosen und Insel-Feigen, Tatar vom Schwertfisch, Lachsfilet mit mallorquinischen Kartoffeln, Hamburger von mallorquinischen Rindfleisch oder Freiland-Huhn mit Pflaumen. Geöffnet ist zum Mittag- und Abendessen, Sonntags gibt es nur Kleinigkeiten von der Snack-Karte.ç

Schlemmen im „Casa Maruka“

Im „Haus der Großmutter“ erwarten den Gast moderne Interpretationen klassischer mallorquinischer und spanischer Rezepte in einem familiären Ambiente mit erstklassigem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Maruka

Geschmorte Kalbskutteln oder Schweinefüßchen mit Weinbirne, Rindertatar, gegrillter Fisch oder Lammkeule – die Auswahl auf der Speisekarte ist groß. Zusätzlich zur Karte gibt es täglich wechselnde Empfehlungen des Hauses, zum Beispiel Muscheln oder Reis mit Hirschragout und Pilzen.

Als Vorspeise bietet sich ein Gemüse-Tintenfisch-Frito mit Ei, Rochenkroketten oder auch ein Stück Blechkuchen (Coca) mit mariniertem Thunfisch an. Unter den Hauptgerichten stechen die Schmorgerichte hervor, wie etwa der in Rotwein gegarte Ochsenschwanz. Für Fischliebhaber ist der gebratene Kabeljau mit Zwiebel-Blutwurst und Apfelkompott zu empfehlen. Unter den allesamt hausgemachten Nachspeisen gibt eine Besonderheit zu beachten:

Die Apfeltarte wird immer frisch zubereitet und sollte deshalb gleich zu Beginn mit bestellt werden.

Ausschließlich marktfrische Produkte verarbeitet das Besitzerehepaar. Es sammelte beim baskischen Starkoch Martin Berasategui und auf anderen Stationen Erfahrungen, bevor es 2003 auf Mallorca in Establiments ein eigenes Lokal eröffnete.

Seit 2007 betreibt es die „Casa Maruka“ in Palma, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Das Lokal befindet sich leicht versteckt, aber zentrumsnah in einer Seitenstraße der Plaça d’Espanya in Palma, in einem über 100 Jahre alten Stadthaus. Die Räumlichkeiten sind verwinkelt, was für eine gemütliche Atmosphäre sorgt.

Auch wenn das Restaurant abseits der Touristenströme liegt, sollte man reservieren, denn die Einheimischen haben es schon lange entdeckt.

Ausblick genießen im „Miceli“

Neu-mallorquinische Küche mit marktfrischen Kreationen von Meisterhand.

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Chefköchin Marga Coll lässt sich gerne von den frischen Zutaten auf dem Markt inspirieren, eine feste Speisekarte gibt es nicht. Möglich ist ein einzelner Gang oder auch eine größere Menüfolge mit vier- oder sechs-Gängen. Aber ob nun Goldbrasse mit leichter Gemüsemarinade oder ein deliziöses Spinatsüppchen mit Ziegenkäseschaum auf den Tisch kommt – die Gäste müssen sich überraschen lassen.

Die Zubereitung erfolgt in der offenen Küche. Im reizenden Dörfchen Selva entfaltet das Miceli in den Räumlichkeiten eines Hauses aus dem 19. Jahrhundert seinen familiären, einladenden Charakter. Die moderne, stellenweise nostalgisch angehauchte Einrichtung und das warme Willkommen der herzlichen Gastronomin unterstreichen dieses Wohlfühl-Ambiente.

Umwerfend schön ist im Sommer der Blick von der Terrasse mit Aussicht aufs Tal. In Küche und Gastraum, der sich im ehemaligen Wohnzimmer von Marga Colls Elternhaus befindet, unterstützt sie auch ihr Ehemann Javier Arés, der zugleich exzellenter Weinkenner ist.

Im Inselinnern zählt das „Miceli“ mit seinem behaglichen Ambiente und der exquisiten Verköstigung zu einer der besten Adressen Mallorcas.

Atemberaubende Aussicht im „Bens d’Avall“

Wunderschöner Sonnenuntergang bei mallorquinischer Gourmetküche: An der Westküste wird es beinahe unmöglich sein, ein Restaurant mit ebenbürtiger Aussicht zu finden.

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Je nach Verfügbarkeit der Zutaten werden hier zum Beispiel Gerichte wie Carpaccio von roten Gambas, marinierte Lammschulter oder Ravioli mit Foie Gras serviert. Das fünf-gängige Menü wechselt wöchentlich, für Residenten gibt es einen Spezialpreis.

Der inselweit bekannte Chef, der sich auch mit seinen Delikatessengeschäften in Sóller einen Namen gemacht hat, verwendet fast ausschließlich Produkte aus seiner Heimat und schlägt damit zwei Fliegen mit einer Klappe: Der lokale Ursprung der Zutaten ist gewiss, gepaart mit dem Gedanken, die Fischer und Bauern der Insel zu unterstützen.

Wer in dem Restaurant an der kurvigen Straße zwischen Sóller und Deià rechtzeitig einen Tisch ergattert, der wird mit einer fantastischen Aussicht belohnt. Von der Terrasse des Lokals blickt man weit über das Meer und die Küste von Sóller.

Aber nicht nur die Aussicht ist hier spitze, auch die Küche von Benet Viçens und der Service seiner Frau Catalina Cifre. Die Öffnungszeiten des Restaurants sind eine Wissenschaft für sich: Dienstag bis Sonntag zwischen 13 bis 15 Uhr, Mittwoch bis Sonntag 20 bis 22.30 Uhr und etliche Ausnahmen.

Von November bis Ende Januar sind Betriebsferien. Wer im Bens d’Avall essen möchte, der klärt am besten telefonisch ab, ob das Restaurant geöffnet ist und ob ein Tisch verfügbar ist. Ein Tisch ohne Reservierung ist eher unwahrscheinlich.

„Maria Salinas“ Küche im idyllsichen Dorf – Mancor de la Vall

Autorenküche der sympathischen Mallorquinerin Maria Salinas. Der Weg in dieses idyllische Dorf lohnt sich nicht nur zum Essen.

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In dem kleinen Dorf Mancor de la Vall hat Maria Salinas ihr Traumhaus gefunden. Ein kleines, zweistöckiges Stadthaus in der Carrer Major Nr.5, das sie eigenhändig mit viele Liebe zum Detail renoviert und eingerichtet hat, und in dem sie ihr Restaurant Maria Salinas betreibt.

Die leidenschaftliche Köchin war schon vor dieser Eröffnung bekannt auf der Insel. Zu ihren Stationen gehörten unter anderem Chef-Posten im Restaurant des Hotels Brondo und des Hostal Cuba in Palma. Vor einem Jahr beschloss sie dann, sich selbständig zu machen.

Von Mittwochs bis Sonntags Abends (ab Mitte September auch mittags) serviert Maria seither ein fünfgängiges Degustationsmenü für 29 Euro. Dazu gehören zum Beispiel eine Süßkartoffel-Creme mit Kokos und Pilzen, gebratener Adlerfisch (corvina) auf Tomatentatar, Entrecôte auf Maispüree oder Ricotta-Creme in der Mango.

Es sind die mallorquinischen Rezepte mit Pfiff, die frischen Produkte, der herzliche Service und Details wie die selbst gemachten Wurstwaren ihres Mannes Xesc Reina oder die Auswahl feinster Olivenöle, die die Zahl ihrer Fangemeinde stetig wachsen lassen. Die 24 Plätze ihres kleines Restaurants sind daher schnell ausgebucht, und es empfiehlt sich, besonders an den Wochenenden, zu reservieren.


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